Reiseblog - Mit der Presse auf den Azoren

Beschrieb

Dieses Jahr stand das Triangulo mit den Inseln Faial, Pico, São Jorge und Terceira im Fokus der Pressereise.

Am Ankunftstag auf Faial erwartete uns ein Prachtwetter und ein spiegelglatter Atlantik. Zum Glück, denn kurz nach Ankunft ging es mit einem Zodiac auf das offene Meer. Begleitet hat uns Norberto - eine Legende auf den Azoren. Er ist ein absoluter Guru, wenn es um die Flora und Fauna auf und um die Azoren geht. Er hat sich total dem Schutz der Wale und Delfine verschrieben. Norberto führt mit seinem Unternehmen täglich zwei Ausfahrten durch, um Wale und Delfine zu beobachten und wir sind froh mit dabei sein zu dürfen. Ebenfalls mit an Bord ist eine Meeresbiologin - die Kamera immer im Anschlag um die eine oder andere Flosse eines Pottwals auf Bild festzuhalten. Später werden die Bilder mit einer Datenbank abgeglichen. So kann man feststellen, ob sich ein neuer oder ein alt bekannter Wal vor den Azoren tummelt und kann so auch die Wanderrouten der Wale rekonstruieren.
Auch wir haben heute Glück: Wir treffen auf eine Gruppe von 5 Pottwalen die sich verspielt an der Wasseroberfläche treiben lassen und einige Delfine, die neckisch um die Wale herumschwimmen. Auf der Fahrt zurück haben wir das Glück auf eine grosse Delfinschule zu treffen die minutenlang um das Boot schwimmt. Am Abend besuchten wir noch das Peter Café Sport - eine Institution auf Faial und vorallem bei Seglern weltweit bekannt. Jeder der eine Transatlantiküberquerung macht, muss hier einen Stopp einlegen und den besten Gin Tonic zwischen Europa und Nordamerika geniessen. Zum Wohl!

Am Tag zwei steht eine Inselrundfahrt auf dem Programm: Wir besuchen die Caldeira do Faial. Ein gigantischer, kreisrunder Vulkankrater im Zentrum der Insel mit einem Durchmesser von 2 km! Im botanischen Garten erfahren wir mehr über die Flora auf den Azoren und sehen viele endemische Arten. Ein weiteres Highlight ist der Besuch des Capelinhos. Dies ist ein Vulkan, der sich 1957 aus dem Merr erhob und sich mit der Insel verbunden hat. Bis heute gleicht dieses Gebiet einer Mondlandschaft - im krassen Gegensatz zu den saftig grünen Hügeln im Hintergrund.Am späten Abend setzen wir mit der Fähre in 30 Minuten über nach Pico, der zweitgrössten Insel der Azoren.

Auch am 3. Tag haben wir ein enges Programm und es gilt, die Insel Pico zu entdecken. Wir starten mit dem Verdelho-Weinanbaugebiet, welches zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. Schon die russischen Zaren liessen den süffigen Wein von Pico importieren.
In Cachorro bestaunen wir die heftige Brandung und wie die Wellen mit aller Wucht gegen die Felswände schlagen. Weiter geht es nach São Roque wo sich das Walfängermuesum befindet. Hier erfährt man mehr über die Zeit, als auf den Azoren noch mit einfachen Ruderbooten Pottwale erlegt wurden. Der Walfang war bis zum Verbot von 1987 eine wichtige Einkommensquelle für die Familien. Ein weiteres Highlight ist der Besuch der Gruta das Torres, einem stockfinsteren Lavatunnel, der mit einem Guide besichtigt werden kann.
Am Abend geht es ein weiteres Mal auf die Fähre. In 45 Minuten erreichen wir die Insel São Jorge.

Auch am 4. Tag gibt es eine Inselrundfahrt. São Jorge ist bekannt für seine Steilküste und die vielen Fajãs - ein herrliches Fotomotiv! Wir besuchen einige tolle Aussichtspunkte und degustieren den herrlichen Kaffee, welcher auf der Insel angebaut wird. Doch wirklich berühmt ist die Insel für ihren Käse. Wir besuchen also eine der drei Käsefabriken der Inseln und lassen uns die Produktion zeigen. Der meiste Käse geht in den Export auf das portugiesische Festland. Aber auch Italien, die Slowakei und Holland sind Abnehmer.
Wir verbringen eine weitere Nach auf São Jorge um am nächsten Morgen auf die Insel Terceira zu fliegen.

Terceira ist zur Zeit der Seefahrer zu Macht und Rum gekommen. Die Insel war Anlaufstelle für portugiesische Seefahrer. Hier tauschte man Gold, Schmuck und diverse Wertsachen gegen Nahrung und Frischwasser. So erstaunt es nicht, dass das hübsche Städtchen Angra do Heroismo heute zum UNESCO-Weltkulturebe gehört und eine wahre Perle ist.
Im Inselinnern besuchen wir Furnas do Enxofre. Hier steigen Schwefeldämpfe und Fumarolen aus dampfenden Quellen, die man am besten vom hölzernen Steg sieht, auf dem man durch die unwirkliche Landschaft wandert.
Nach einem ausgibigen Abendessen mit viel Fisch und Meeresfrüchten fallen wir totmüde von den vielen Eindrücken ins Bett. Nur schade, dass wir die berühmten Naturschwimmbecken von Biscoitos nicht mehr besuchen konnten.

Unsere Zeit auf den Azoren ist am 6. Tag bereits zu Ende und wir fliegen zurück nach Zürich und schwelgen in Erinnerungen ans Inselparadies im Atlantik.

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Unsere Spezialisten Reto Amin, Jasmina Kulas, Janine Feurer, Annina Landös und Corinne Bommeli beraten Sie gerne persönlich und individuell! Rufen Sie uns an unter 044 492 42 66
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