Ab an die wilde Westküste

Der Weg führt weiter an die Westküste, eine der schönsten Regionen Portugals. Die Küste ist ein grosses Naturschutzgebiet, die meisten Strände sind auch in der Hochsaison nur wenig besucht. Einzig Surfer und Wanderer verirren sich öfters an diese Küste. In den letzten Jahren sind neue Unterkünfte im Hinterland wie Pilze aus dem Boden geschossen. Zeit für uns, diese zu besuchen und zu testen. Als Erstes schauen wir wieder einmal bei der Herdade do Touril in Zambujeira do Mar vorbei, welche sich schon seit Jahren bewährt. Und das zu Recht: Die Zimmer sind liebevoll eingerichtet und in Gehdistanz erreicht man das Meer.

herdade-do-touril.jpeg Herdade do Touril

Nächster Halt ist das Landgut Monte do Zambujeiro, mit welchem wir auch schon viele Jahre zusammenarbeiten. Die einfachen Appartements und Zimmer sind nach wie vor empfehlenswert und das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt. Auch die Aussicht auf den Fluss Rio Mira ist hübsch und den nächsten Ort Vila Nova de Milfontes erreicht man in wenigen Fahrminuten.

vndm 6 Strand von Vila Nova de Milfontes

In diesem nächtigen wir heute, und zwar in der Unterkunft Casa do Adro, welche seit vielen Jahren von einem älteren Ehepaar mit viel Herzblut geführt wird. Man lebt praktisch bei der Familie zu Hause: Der Ehemann sitzt bei unserer Ankunft im Wohnzimmer und schaut Fernsehen, an den Wänden hängen Familienbilder. Authentisch und einfach nächtigen bei einer herzlichen portugiesischen Familie! Auch haben wir einen sensationellen Restaurant-Tipp für das Abendessen erhalten, wo wir ein typisch portugiesisches Essen mit einer riesigen Weinauswahl genossen. Der Digestif ging aufs Haus und war auch für uns eine Premiere: ein Eichelschnapps (schmeckte hervorragend) serviert mit Baumnüssen und Nussknacker!

essen 4     essen 3 Zwei Nussknacker beim Abendessen

7 Hotels an einem Tag – und 5 fallen durch

Am nächsten Tag steht die Besichtigung von 7 mehr oder weniger neuen Unterkünften auf dem Programm. Es sollte sich heute zeigen, warum es uns so wichtig ist, dass wir alle Unterkünfte persönlich kennen, welche wir im Programm haben. Denn 5 der 7 Unterkünfte waren schlicht nicht zu gebrauchen, trotz hervorragender Bewertungen im Internet. Überzeugt hat uns die Quinta da Bemposta. Es handelt sich dabei um ein riesiges Landgut mit allem Drum und Dran. Im Haupthaus befinden sich mehrere Doppelzimmer. Über das Gut, welches sich bis zum Meer erstreckt, sind verschiedene Häuser mit unterschiedlicher Anzahl an Schlafzimmern verteilt. Ausserdem kann man eine Vielzahl an Aktivitäten ausüben. Man kann Bikes ausleihen und es hat einen Volleyballplatz sowie 2 Padel Courts. Die Kinder erfreuen sich an Pferden, Ponys, Eseln und Hirschen, welche ebenfalls auf dem Gelände ein zu Hause gefunden haben.

quinta da bemposta 1 Quinta da Bemposta     porto covo    Am Strand von Porto Covo

Die zweite Entdeckung ist das Porto Covo Praia Hotel & SPA. Es liegt direkt gegenüber der Küstenstrasse und bietet eine tolle Sicht auf das Meer. In 10 Gehminuten erreicht man schöne Strandabschnitte. Das Hotel selbst ist modern gehalten und hat ein hervorragendes Restaurant. Buchen würden wir unbedingt die Zimmer mit direkter Meersicht. Die letzte Nacht unserer Reise verbringen wir in der Pousada Alcácer do Sal. Das Hotel liegt in der ehemaligen Burg des Ortes, welche hoch über dem Fluss Sado thront. Ein idealer Abschluss für diese intensive Reise! Im Ort selbst machen wir einen Abendspaziergang durch die herzigen Gassen und entlang des Flusses, bevor wir in einem Restaurant ein hervorragendes Tapas-Dinner geniessen dürfen.

alcacer do sal 1

Am nächsten Morgen geht es zurück an den Lissaboner Flughafen und mit vielen neuen Eindrücken fliegen wir wieder zurück in die Schweiz.