Von Lissabon in den Alentejo

Bei Gianni und Reto steht eine Reise nach Südportugal auf dem Programm, um die neuesten Hotels kennenzulernen und die altbewährten wieder einmal zu besuchen. Die Route führt uns von Lissabon via Évora und Mértola durch den ganzen Alentejo bis nach Tavira, von wo aus wir die Algarve gen Westen durchqueren bis an die traumhafte Westküste um Vila Nova de Milfontes. Von hier geht es wieder nach Lissabon und zurück in die Schweiz.

Das Abenteuer startet mit einem Flug der Swiss nach Lissabon, wo wir unseren Mietwagen übernehmen. Los geht es über die Vasco-da-Gama-Brücke, vorbei an Alcácer do Sal, begleitet von Hunderten Storchennestern auf Strommasten. Die Tiere überwintern hier und ziehen ihre Jungen gross. Nach einem kurzen Mittagsstopp in einer authentischen portugiesischen Arbeiterbeiz (Salat, ½ Hühnchen und Getränk für 13 Euro pro Person) geht es in die Region um Montemor-o-Novo zur ersten Hotelbesichtigung. Das L’AND Vineyards hat uns mit seinem modernen Stil, dem tollen Weinkeller (man kann sogar seinen eigenen Wein machen) und der schönen Lage an einem See sehr positiv überrascht. Darin kann man baden oder Stand-up-Paddeln. Wenn nur das Wetter mitgespielt hätte: Es regnete zwischenzeitlich in Strömen. Meist ist das Wetter im Alentejo aber hervorragend, was auch die Zimmer mit Glasdach erklärt: Blick vom Bett aus in den Sternenhimmel – was will man mehr?

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Einen letzten Stopp für heute legen wir etwas ausserhalb im Hotel Convento do Espinheiro ein, einem unserer Bestseller der Region. Und dies nicht ohne Grund: Das ehemalige Kloster wurde aufwändig renoviert und zu einem Hotel umgebaut. Es hat seinen ursprünglichen Charme bewahrt, gepaart mit modernen Elementen. Nicht zuletzt verfügt das Hotel über einen der grössten Weinkeller der Region. Von uns nach wie vor super empfehlenswert!

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Das Hilton Garden Inn ist unsere Unterkunft für die nächsten beiden Nächte. Das Hotel liegt gleich am Rande der Altstadt, ist sehr modern eingerichtet und verfügt über einen kleinen Pool und eine Bar auf dem Dach. Alles, was wir für unseren Aufenthalt brauchen – und das bei einem sehr guten Preis-Leistungs-Verhältnis.

Évora – Geschichte, Genuss und jede Menge Hotels

Das leckere Frühstücksbuffet hat uns für den heutigen Tag gestärkt. Zu Fuss erkunden wir das hübsche Städtchen Évora. Die Stadtmauern sind noch immer sehr gut erhalten und die Kathedrale ist imposant. Insbesondere lohnt sich der Aufstieg per Treppe auf das Dach, von wo aus man eine herrliche Sicht auf die Stadt und das Umland hat. Eine weitere grosse Attraktion ist die Knochenkapelle, welche aus abertausenden menschlichen Knochen besteht. Wer es weniger gruselig mag, kann auch einfach durch die hübschen Strassen schlendern und auf dem zentralen Platz, dem Praça do Giraldo, einen Kaffee geniessen und dem Treiben zuschauen.

evora-se.jpeg     evora-tempel.jpeg     evora 3 Portugal im Dezember - geht auch ohne Jacke! 

Natürlich stehen auch heute Hotelbesichtigungen auf dem Programm, wobei wir nicht auf jedes eingehen. Das zentral gelegene Évora Olive Hotel hat wohl das beste Preis-Leistungs-Verhältnis, das M’Ar de Ar Muralhas hat uns nach kompletter Renovation besonders überrascht. Gerne wären wir im hübschen Garten neben der gut erhaltenen Stadtmauer verweilt und hätten ein Bad im Pool genossen. Wer es mittelalterlich mag, ist in der Pousada Convento Évora am richtigen Ort. Das ehemalige Kloster ist heute ein Hotel und bietet so Übernachtungen hinter historischen Gemäuern an. Auch die Albergaria do Calvário hat uns positiv überrascht. Früher war sie eine einfache Pension und erstrahlt nun nach einer Renovation als 4****-Hotel in neuem Glanz.

mar-de-ar-muralhas.jpeg M'Ar de Ar Muralhas     evora-olive-hotel.jpeg Évora Olive Hotel

Durch den tiefen Alentejo Richtung Algarve

Am nächsten Morgen führt unsere Reise weiter in die Tiefen des Alentejo. Erster Stopp ist das bekannte Dorf Monsaraz, welches traumhaft auf einem Hügel liegt und eine atemberaubende Aussicht auf den Alqueva-Stausee bietet. Genau an diesem See liegt die Unterkunft Herdade dos Delgados. Sie ist klar ein Highlight der Reise und werden wir künftig viel mehr anbieten. Direkt am See gelegen, in dem man auch schwimmen kann, lassen sich hier viele Aktivitäten ausüben wie Fahrrad fahren, Wandern, Wasserski, Reiten, Yoga, Pilates etc.

monsaraz 1     1000053258 Monsaraz    alqueva 4 Alqueva-Stausee

Weiter geht es durch die Weiten des Alentejo, vorbei an ursprünglicher Landschaft, Feldern und kleinen Dörfern, bis wir Beja erreichen. Hier steht die Pousada Convento Beja auf dem Programm, welche ebenfalls ein ehemaliges Kloster ist. In diesem historischen Gebäude mit schönem Garten und Pool können wir uns auch gut vorstellen zu nächtigen. Immerhin haben wir Zeit, das Restaurant zum Mittagessen zu testen (für sehr gut empfunden), bevor es weiter Richtung Süden geht. Wir schauen uns das einfache und ursprüngliche Landgut Herdade do Vau an, welches einige Zimmer und Appartements anbietet. Nächster Halt ist die Herdade dos Grous, ein riesiges Weingut. Bei einer Führung lernen wir das Gut und den Weinkeller kennen und können die leckeren Tropfen auch kosten. Bei der Durchfahrt lohnt sich hier auf alle Fälle ein Stopp für eine Degustation (unbedingt vorher reservieren) oder für ein Mittagessen im gutseigenen Restaurant.

Die nächste Nacht verbringen wir im Adults Only Hotel Vila Galé Monte Vilar. Das kleine Hotel mit nur wenigen Zimmern liegt schön auf einem Hügel, bietet absolute Ruhe und wunderschöne Sonnenuntergänge.

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Bald geht es weiter...